Veranstaltungen zum Frauenstreik

 

• Unsere weiteren FRAUENSTREIK-Treffen nach dem 8. März finden wieder
jeweils am 1. und 3. Monat im Monat um 19.00  Uhr im
FZ-Beisl statt. 9., Währingerstraße 49/Stiege 6
Eingang ums Eck, Prechtlgasse, bitte an der rot/schwarzen Tür läuten!
FÜR FRAUEN!


Raus zum 8. März 2019 Wien! Aufruf zur FrauenLesbenMigrantinnenDEMONSTRATION

* 11h Frauen-Krawall und Frauenstreikaktionen
wo immer du bist, am Arbeitsplatz, zu Hause, auf der Straße, in der Schule, auf der Uni,…
* 16.30 Auftaktkundgebung zur FrauenLesbenMigrantinnenDemo am Broda-Platz/Mariahilferstraße, mit Berichten zum FrauenStreik-Aktionen und zum 8. März
* Häng ein lila Tuch aus dem Fenster
* Trag als solidarisches Streiksymbol ein Streik-Tshirt „Stell dir vor ich streike heute“ oder „Auf zum Frauenstreik“, ein lila Tuch oder Kleidungsstück

(T-Shirts gibt es spätestens auf der Demo gegen Solibeitrag)

 

* Solidarisch mit dem Frauenstreik ist die
Frauenstreik-Küche im Amerlinghaus im Hof ab 14.00 Uhr
Frauenstreik-Kinderbetreuung im Amerlinghaus ab 16.00 – 20.00 Uhr
(1070 Wien, Stiftgasse)
Und NACH DER DEMO: 
FrauenLesbenMigrantinnen-Fest in der FZ-Bar, 
1090 Wien, Währingerstrasse 59/Stiege 6, Eingang um die Ecke,
Prechtlgasse, rot/schwarze Tür bitte läuten. Für Frauen!

 

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!!! Veranstaltungen finden im Kommunikationsraum des LesbenFrauen- und MigrantinnenZentrums Wien – FZ-Bar (Währingerstr.59/6, 1090 Wien),
aber auch außerhalb statt, daher bitte ORTE BEACHTEN!
(Eingang der FZ-Bar ist ums Eck Währingerstrasse 59 –  in der Prechtlgasse, bei der ersten schwarz-roten Tür läuten. Zutritt: FÜR FRAUEN!)

Das FZ und der Streik sind subventionsfrei / Spenden daher
willkommen: „Frauenstreik“ – AT 81 6000 0104 2021 7388 BIC BAWAATWW 

Ankündigungen für den

M Ä R Z   2 0 1 9

AUF ZUM FRAUENSTREIK! und zur
FRAUEN LESBEN MIGRANTINNEN DEMONSTRATION AM
INTERNATIONALEN FRAUENKAMPFTAG 2019

 

BEREITS ERFOLGTE VERANSTALTUNGEN IN DER FZ-BAR: 

F E B R U A R   2019

 

• Frauen im Transnationalen MigrantInnenstreik
Samstag, 2. Februar 2019, 19.00 – 22.00 Uhr
FZ-Bar, 1090 Wien Währingerstrasse 59/6, Eingang Prechtlgasse, bitte an der rot/schwarzen Tür läuten! FÜR FRAUEN

Vortrag und Diskussion mit Zoraida Nieto
Vor ungefähr 9 Jahren haben sich in den USA Geflüchtete und MigrantInnen zusammengeschlossen und gegen die Migrationspolitik der Regierung in vielen unterschiedlichen Kontexten wie z.B in Restaurants, als Küchenhilfen und KöchInnen protestiert und gestreikt und wurden von kleinen gewerkschaftlichen Gruppen unterstützt! Diese Protestbewegung erreichte Europa, Lateinamerika und Afrika. Auch in Österreich wurden 2010 erstmals mehrere dezentrale Aktionen am 1. März von MigrantInnen selbst organisiert. Im Vortrag wird die Rolle von Migrantinnen und geflüchteten Frauen in der Welt und in Österreich beleuchtet und ihre Beteiligung im MigrantInnenstreik, ihre Organisierungsstrukturen und Widerstandsformen sichtbar gemacht.

• Internationaler Tag gegen FGM – Female Genital Mutilation!
Mittwoch, 6. Februar 2019, 16.00 – 20.00 Uhr!
FZ-Bar, 1090 Wien Währingerstrasse 59/6, Eingang Prechtlgasse, bitte an der rot/schwarzen Tür läuten!

Unsere Freundinnen aus der Somali-Community laden uns anläßlich dieses Tages ein zu einem Beisammensein. Für somalische Speisen und somalische Musik wird gesorgt.
Ein tritt frei FÜR FRAUEN! Spenden sind willkommen!

• Streiktraining / Streikschulung:
Am Montag, den 11. Februar 2019 um 18:30 Uhr gibt es in der FZ-Bar die Möglichkeit, sich bei einer Betriebsrätin und einer Syndikalistin über Streikrechte zu informieren und sich beraten zu lassen und auch sich unter Streik-Kolleginnen gemeinsam zu besprechen und zu bestärken.

• Feministischer Blick auf ökonomische Gewalt
Freitag, 15. Februar 2019, 19.00 – 22.00 Uhr
FZ-Bar, 1090 Wien Währingerstrasse 59/6, Eingang Prechtlgasse, bitte an der rot/schwarzen Tür läuten!
Feministischer Blick auf ökonomische Gewalt und Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen. Vortrag und Diskussion mit Käthe Knittler, feministische Ökonomin und Aktivistin. FÜR FRAUEN! Eintritt frei, Spenden willkommen!

• Fristenlösung in Österreich unter Beschuss
Freitag, 23. Februar 2019, 19.00 – 23.00 Uhr
FZ-Bar, 1090 Wien Währingerstrasse 59/6, Eingang Prechtlgasse, bitte an der rot/schwarzen Tür läuten!

Film, Vortrag und Diskussion mit einer Aktivistin, die für die ersatzlose Streichung des Abtreibungsparagraphen aus dem Strafgesetzbuch kämpft.
Im Film und Vortrag werden die europaweiten Angriffe auf das Selbstbestimmungsrecht der Frauen und der Vormarsch der Abtreibungsgegner aufgezeigt. Die sogenannte Fristenlösung ist durch die derzeitige rechte/faschistische Regierung bedroht. klerikal-faschistische, fundamentalistische FanatikerInnen, die für ein Totalverbot der Abtreibung eintreten, sitzen in der Regierung und Gudrun Kugler, Abgeordnete zum Nationalrat, war federführend und mobilisierend beim „Marsch für das Leben“ in Wien 2018 aktiv.
Es ist höchste Zeit für Frauenorganisierung und Widerstand!
FÜR FRAUEN!

 

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• „Si paramos todas, paramos todo“, was etwa heißt:
„Wenn Frau will, steht alles still!“

Film „Der große Frauenstreik – Junge Spanierinnen machen Politik“ (Arte, 30min, Dt.)

Im Anschluss Vortrag und Diskussion mit Alexandra Rodriguez. Sie ist feministische Aktivistin und Teil des Frauenstreiks und arbeitet aktuell viel zur Genealogie des Frauenstreiks.

Auf Spanisch und Deutsch (mit Übersetzung)

 

In Spanien gab es am 8. März 2018 einen „feministische Generalstreik“ –  wie sie es selbst nannten. Der Riesenerfolg ist das Resultat jahrelanger Arbeit hunderter feministischer „Colectivos“. Viele dieser Frauengruppen sind mit der Protestbewegung „Indignadas/-os“ (die Empörten) seit 2011 entstanden. Der Frauenstreiktag wurde ein Jahr lang vorbereitet. Alle sollten teilnehmen, Frauen in Betrieben und in den Schulen, und für den Haushalt wurde dazu aufgerufen weder zu putzen noch Kinder und Alte zu pflegen oder zu kochen. Rund 300 Frauenorganisationen riefen zu einem Arbeits-, Uni-, Konsum- und Pflegestreik auf. Zentrale Forderungen: Schluss mit der Gewalt gegen Frauen! Schluss mit der Diskriminierung und Prekarisierung in der Erwerbsarbeit! Schluss mit der alleinigen Verantwortung für die Haus- und Betreuungsarbeit! Laut Gewerkschaften beteiligten sich insgesamt 5,3 Millionen Frauen am Ausstand. Kindergärtnerinnen, Journalistinnen, Verkäuferinnen legten ihre Arbeit nieder. In den Studios der Fernsehsender saßen oft nur Männer, denn die Frauen streikten. Hunderte Züge fielen aus, der öffentliche Nahverkehr in Madrid und Barcelona war unregelmäßig. Am frühen Morgen wurden in vielen Städten durch „Fahrrad-Streikposten“ Straßen blockiert; in Katalonien wurden Einfallstraßen zu Städten und Schienen in Bahnhöfen blockiert. Der Frauenstreik wurde als eine “Rebellion und Kampf gegen die Allianz aus Kapitalismus und Patriarchat, die uns zahm, untergeordnet und schweigsam haben will, gesehen”. Der Streikaufruf endete mit dem Slogan: „Si paramos todas, paramos todo“, was etwa heißt: „Wenn Frau will, steht alles still!“.

 

• DISKUSSION MIT BETRIEBSRÄTINNEN!
Gemeinsam werden wir mit den anwesenden Betriebsrätinnen rechtliche Streikmöglichkeiten und Streikbedingungen besprechen.

Informiert eure Betriebsrätinnen, Arbeiterinnenräte, Arbeitskolleginnen, Freundinnen,… und mobilisiert innerhalb der Gewerkschaften für die Veranstaltung und eure Gewerkschaften für den Frauenstreik.

Wann? Montag, 14. Jänner 2019
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: FZ-BAR (Kommunikationsraum FrauenLesbenMigrantinnenzentrum Wien)

 

• ERFAHRUNGEN MIT DEM FRAUENSTREIK IN POLEN
Samstag, 19. Jänner 2019,
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: FZ-Bar
Film zum Frauenstreik/Czarny Protest 2016 in Polen
Vortrag und Diskussion mit Marta Lambert  und Aleksandra Mielewczyk, Aktivistinnen im Frauenstreik und der Pro-Choice-Bewegung in Polen.
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Polnischen Frauenkongress in Österreich.
Auf Polnisch und Deutsch (mit Übersetzung)
Für Frauen

2016 gingen in Polen 10.000e Frauen in schwarzer Kleidung gegen eine Verschärfung des Abtreibungsverbotes auf die Straße. Der Schwangerschaftsabbruch wurde 1993, mit dem Ende des „Realsozialismus“ unter erstarktem Einfluss der Katholischen Kirche gesetzlich radikal eingeschränkt. Das polnische Abtreibungsverbot gehört zu den strengsten in Europa und sollte noch weiter verschärft werden. Am Protesttag gingen viele Frauen nicht zur Arbeit, in Vorlesungen oder in die Schule. Dieser Frauenstreik in Polen ging als Czarny Protest (Dt.: Schwarzer Protest) in die Geschichte ein.

 

• HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN GEGEN SEXISTISCHE GEWALTTÄTER.
Alternativen zu Gericht und
Perspektiven feministischer Gerechtigkeit
Fr., 25. Jänner 2019, 19h
!!! Ort: Rötzergasse 13/8, 1170 Wien

Sexuelle Gewalt gegen Frauen findet zu 80% innerhalb der Familie, in Beziehungen und im Bekanntenkreis statt. Zum größten Teil bringen Frauen sexuelle Gewalt
nicht zur Anzeige. Der Weg zum Gericht bringt Frauen oft keine Gerechtigkeit: Die österreichische Justizpraxis zeigt, dass Anzeigen wegen sexueller Gewalt häufig
eingestellt werden; der Gerichtsprozess selbst konfrontiert viele Frauen mit sexistischen Mythen zu sexueller Gewalt, wie „Es ist gar nicht passiert“, „Sie wollten es „
oder „Sie hat es verdient“ oder auch mit rassistischen und klassenspezifischen Vorurteilen. Immer öfter werden Frauen nach einer Anzeige selbst wegen Falschaussage
oder Verleumdung angezeigt. Welche alternativen Wege und feministischen Handlungsmöglichkeiten wurden in der Frauenbewegung entwickelt? Welche
Überlegungen gibt es von einzelnen Frauen? Was sind Inhalte und Perspektiven feministischer Gerechtigkeit?
Eine Informations- und Diskussionsveranstaltung von WEN DO – Wien und Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen. Informationen siehe www.wendo-wien.at.
!FÜR FRAUEN!